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Der mitten im Zentrum der Insel gelegene Bezirk Kalloni besteht aus den neun Ortschaften Anemotia, Skalohori, Filia, Parakila, Skala Kallonis, Papiana-Kerami-Ariana, Agra, Dafia und Arisvi. Von Kalloni sind alle Punkte von Lesbos innerhalb maximal einer Fahrstunde zu erreichen. Kalloni gilt als Handelszentrum der Region mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, welche alle wesentlichen Bedürfnisse abdecken. Hier befinden sich auch die bedeutendsten Feuchtgebiete der Insel. |
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Auch früher schon galt die Region von Kalloni als religiöses orthodoxisches und kulturelles Zentrum der Insel. Jahrhunderte lang war Kalloni die geistliche und kulturelle Metropole der Insel. Diesem Umstand und dem Einfluss der zahlreichen Klöster war es zu verdanken, dass das Volk in der Vergangenheit schon einen hohen Ausbildungsstandard erreichte. |
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Die Region
ist wegen des starken Willens und der Beharrlichkeit der einheimischen
Bevölkerung viele Male nach Zerstörungen durch Krieg wieder aufgebaut
worden. Dank den historisch bedeutenden Klöstern, der lokalen Kultur und
der Wichtigkeit als Verwaltungszentrum ist sie auch heute noch der
Mittelpunkt des orthodoxen Glaubens und der Zivilisation. Im Jahre 1530
wurde im Kloster von Limonos die erste Schule für Geistliche
eingerichtet, und im gleichen Jahr eröffnete das Kloster von Panayias
Myrsiniotissas die erste Schule für Frauen in Griechenland.
Im Jahre 1804 wurde das regionale Griechische Institut gegründet. |
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3 Kilometer südlich von Kalloni liegt an der Küste das traditionelle Fischerdorf Skala Kallonis. Dies ist auch der touristisch bedeutendste Ort mit zahlreichen Fischtavernen und Nachtclubs. Ein langer Sandstrand und viele Bäume prägen das Ortsbild. Das Meer eignet sich hervorragend für Wasser- und Angelsport und die naturnahe Landschaft der Region lädt zum Wandern ein. In den Fischrestaurants werden zahlreiche Köstlichkeiten aus der Bucht von Kalloni serviert wie Garnelen, Austern und Sardinen, welche früher vor allem vor der kleinasiatischen Küste gefangen wurden. |
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Während des Jahres finden zahlreiche lokale Veranstaltungen statt. Besonders eindrücklich ist das Fest der Sardinen (Skala Kalloni Sardine Festival), welches im August durchgeführt wird. Zu diesem Anlass gehören traditionell einheimische Musik, Tanz, Ouzo und Fischgerichte.
Der Standort der zentralen Medizinischen Station des Nordwestteiles der Insel liegt in Kalloni. Den Patienten steht eine umfassende medizinische und pharmazeutische Betreuung zur Verfügung.
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Anemotia:
Etwa 55 Kilometer von Mytilene entfernt liegt Anemotia,
ein kleines Bergdorf mit malerischen Häusern und engen Gässchen. Ein
Besuch wert ist die im Jahre 1720 erbaute Kirche von Ayios Georgios, in
welcher interessante Ikonen zu sehen sind.
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Nützliche
Telefonnummern
lokale Krankenstation von Anemotia: (22530)98212 |
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Agra liegt im Südwestteil der Insel, etwa 68 Kilometer von Mytilene entfernt. Das Dorf kann entweder über Eressos in Richtung Osten, oder von Kalloni aus in Richtung Südwesten entlang der Westküste des Golfes von Kalloni erreicht werden. Agra ist ein typisches Bauerndorf, wo vor allem Milchprodukte hergestellt werden. Malerische kleine Häuser und Strassen aus Kopfsteinpflaster verleihen der Ortschaft eine spezielle Ambiance. Neben der Viehzucht betreiben die Einwohner von Agra auch Landwirtschaft
Wer die Route von Kalloni nach Agra wählt erreicht etwa 7
Kilometer vor dem Dorf eine Abzweigung, welche südwärts zu den kleinen
Fischerhäfen Makara und Apothika führt. Ein Besuch dieser kleinen
Siedlungen lohnt sich. Kaffeehäuser und Tavernen laden zum Verweilen
ein. Zwischen den beiden Ortschaften sind Ruinen einer Pelasgischen
Mauer und weiterer Gebäude zu finden.
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Nützliche Telefonnummern
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Das
typische Bauerndorf Parakila, liegt rund 12 Kilometer südlich von
Kalloni an der Westküste des Golfes von Kalloni. Olivenhaine und
Orangenbäume prägen hier das Landschaftsbild. Das Dorf besteht aus
kleinen, im traditionellen Stil erbauten Häusern. Reizvolle Strassen aus
Kopfsteinpflaster führen durch die engen Gässchen, in welchen
Kaffeehäuser zum Verweilen einladen. Brunnen aus Marmor verschönern das
Ortsbild. Ein Besuch wert ist die Kirche von Archangel. Während der
Sommersaison finden zahlreiche kulturelle Anlässe statt. Fremde sind
immer willkommen, denn die Dorfbewohner zeichnen sich durch ihre
Gastfreundschaft aus.
Als Haupterwerbsquelle gelten Viehzucht, Landwirtschaft
und Weberei.
Nützliche Telefonnummern
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Das malerische Bergdorf liegt an der Hauptstrasse, welche Kalloni und Eressos verbindet (ca. 58 Kilometer von Mytilene entfernt). Werfen Sie einen Blick auf das Schulhaus, welches aus Steinen der nahen Umgebung gebaut wurde. Von hier führen Strassen an die nördlich gelegenen Küstenregionen von Kalo Limani und Tsamour Limani, wo ideale Badestrände auf Sonnenanbeter warten.
Östlich von Skalachori können die Ruinen von Omvriokastro,
eine Burg aus dem Mittelalter, besucht werden. Wer der Strasse in
Richtung Westen folgt, erreicht das Kloster Perivolis. Das kleine
Paradies aus grüner Vegetation und Wasser zeigt sich als totaler
Kontrast zur Rauheit und Kargheit der Umgebung.
Nützliche Telefonnummern
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Filia ist ebenfalls ein malerisches Bergdorf, welches etwa 50 Kilometer von Mytilene entfernt ist. Die felsige Landschaft dieser Gegend wirkt auf Besucher ebenso beruhigend und entspannend wie die von Bäumen gesäumte Hauptstrasse des Dorfes, die Kaffeehäuser und die freundlichen Bewohner. In der Nähe von Filia liegen die Ruinen der antiken Stadt Ermopylia.
Nützliche Telefonnummern
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Dafia |
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Kurz vor Erreichen der Ortschaft Kalloni führt die
Hauptstrasse von Mytilene durch das Dorf Arisvi. Schon in der Antike
bestand hier eine Siedlung. Überreste jener Zivilisation können im
östlichen Teil des Ortes besichtigt werden. Erwähnenswert sind die
Ruinen eines Tempels, der Apollo gewidmet war. Eine Strasse, welche von
Pinien und Platanen gesäumt ist, führt durch Arisvi. Ein Besuch wert
ist auch die byzantinische Kirche von Zoodochus Pygis, die im Innern
herrliche Wandmalereien aufweist.
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Diese
drei kleinen Siedlungen liegen zwischen Kalloni und Skala Kallonis.
Charakteristisch sind ihre kleinen Häuser, die engen Strassen mit
Kopfsteinpflaster, die engen Gässchen und die gemütlichen Kaffeehäuser.
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